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Vita
Geboren in Freiberg/Sachsen
Architekturstudium an der TU Dresden
Seit 1991 intensive Beschäftigung mit Malerei neben der Architektur. Internationale Sommerakademien der Bildenden Künste in Salzburg
Seit 1994 Ausstellungen und Projekte in in Deutschland, Österreich, Frankreich, Monaco, in der Schweiz, Italien: Biennale Venedig 2026 / ECC – Personal Structures – Confluences, Palazzo MoraSeit 2002 Dozententätigkeit Freie Malerei an verschiedenen Akademien in Deutschland, Österreich, Schweiz Italien und Frankreich
Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler BBK Leipzig e.V.
Mein Lebensmittelpunkt als Grenzgängerin zwischen freier und angewandter Kunst ist LeipzigAbout
„Meine Sehnsucht nach einer ganz eigenen Ästhetik stellt mich immer wieder vor die neue Herausforderung, Bruchstückhaftes zu einer eigentümlich anmutenden Poesie zu verschmelzen, zu einer Schönheit, die Opulenz zulässt, aber auch karg und unbearbeitet bleiben darf – in der Kunst wie im Leben.“
Einer meiner Leitsätze in der Kunst lautet „absichtsloses Wollen“.
Meine wichtigsten Inspirationsquellen sind Architektur, die Natur, die japanische Ästhetik und die Spuren, die die Zeit auf Materialien und Oberflächen hinterlässt. Ebenso inspirieren mich verwitterte Mauern, Oberflächen mit Gebrauschspuren und Patina – die Schönheit des Unvollkommenen. Meine Jahre als Architektin haben mich Präzision gelehrt, während das Leben selbst mich gelehrt hat, Wandel und Ungewissheit anzunehmen.
Vom französischen Maler Pierre Soulages, der sich Zeit seines Lebens mit dem „Outrenoir“ beschäftigte, stammt die Einsicht: Ein Handwerker weiß, was er herstellen möchte, ein Künstler kennt nur den Anfang. Was er sagen will: Die Entfaltung des künstlerischen Tuns speist sich aus der Balance von Intuition und bewusstem Reflektieren, es öffnen sich Wege, Türen, ohne zu wissen, wohin sie führen. Den künstlerischen Prozess kann man mit dem Leben vergleichen: Das Vertrauen auf das Gelingen des Tuns – basierend auf jahrelanger Erfahrung und Erkenntnis – ist der Schlüssel zum Erfolg.
Die daraus entstehende Ästhetik steht dem japanischen Wabi-Sabi nahe – einer Schönheit, die sich im Unvollkommenen und Vergänglichen offenbart.
Ich fühle mich dem abstrakten Expressionismus sehr verbunden und lebe und arbeite in Leipzig als Grenzgängerin zwischen freier und angewandter Kunst. Ich stamme aus einer künstlerisch und musisch orientierten Familie. Mein Großvater hat gemalt und war für mich als Kind die erste Berührung mit Kunst. Meine Eltern haben mir und meinen beiden Geschwistern viel Raum gegeben für eine kreative und künstlerische Entfaltung und dies auch gefördert. Bevor ich mich vollständig der Malerei widmete, studierte ich Architektur und arbeitete viele Jahre als Architektin und Interior Designerin in Deutschland und Österreich. Diese Erfahrungen prägen meine Kunst bis heute. Sie haben mir ein ausgeprägtes Gespür für Struktur, Textur, Balance der Elemente und Raum vermittelt, während mir die Malerei die Freiheit gibt, Intuition, Emotion und das Unvorhersehbare zu erforschen. Der Dialog zwischen Ordnung und Freiheit steht im Mittelpunkt meiner Arbeit.
Die Malerei entwickelte sich nach und nach zu meiner heutigen Ausdrucksform. Nach meinen frühen Erfahrung in der Kindheit und im jugendlichen Alter prägte mich die Begegnung mit dem Berliner Maler Strawalde sehr nachhaltig.
Die abstrakte Bildsprache hat mich von Anfang interessiert und habe diese im Laufe der Jahre weiterentwickelt und verfeinert. Meine Kunst entsteht aus dem Dialog zwischen Intuition und Reflexion. Mit meinem sicherem Gespür für Rhythmus, Proportion und Komposition entfalten sich Bildräume, in denen Ruhe und Spannung, Licht und Dunkelheit in ein sensibles Gleichgewicht treten. Helle Flächen begegnen kraftvollen Formationen; feine Linien, Collagen, Spuren und reduzierte Farbklänge verdichten sich zu vielschichtigen Bildwelten. Momentan bewege ich mich eher im Bereich der unbunten Farbklänge bzw. sehr fein abgemischter gedämpfter Farben.
Mein künstlerischer Prozess wird von einer offenen Haltung, die dem Werk erlaubt, sich organisch zu entwickeln.
Meine Bildwelten erlauben keine engen Deutungen, sondern laden den Betrachter zu eigenen Assoziationen ein. Zwischen ortlosen Landschaften, archaisch anmutenden Zeichen und fragmentarischen Strukturen entstehen Räume, die sowohl offenbaren als auch verbergen.
Ich erzähle freie, assoziative Bildgeschichten mit meinem besonderen Gespür für Rhythmus und subtile Farbklänge. Im scheinbar Alltäglichen entdecke ich die besondere Schönheit. Das kann eine abbröckelnde Wand sein, Moos zwischen Betonplatten – Spuren der Vergänglichkeit. Meine Arbeiten sollen Ruhe, Klarheit, Kraft, Sinnlichkeit und Gelassenheit ausstrahlen. Ich arbeite seit etlichen Jahren eher im Spektrum der unbunten Schattierungen – immer auf der Suche nach dem Wesentlchen – Reduktion und Fülle. Bei der Übertragung in die Begriffe der Sprache bleibt aber immer etwas Unübersetzbares, Rätselhaftes.
Das Prozesshafte der Bildentstehung lasse ich bewusst sichtbar stehen: glatte und pudrige Farbschichten (unter Verwendung von wässrig gebundener Farbe oder auch aufgestäubten Stein- und Kreidemehlen sowie Asche) überlagern sich – auch eingeklebter Papiere.
In einer reizüberfluteten Umwelt möchte ich das Wahrnehmungsvermögen schulen, Dinge neu zu sehen. Die Wechselbeziehung zwischen Malen und Sehen vermittle ich seit nunmehr über 20 Jahren an diversen deutschsprachigen europäischen Kunstakademien. Ich fühle mich als zu Grenzgängeirn, der man einen besonders freien Blick durch die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder als Architektin, Interiordesignerin, Künstlerin bescheinigt.
Meine Arbeit im Atelier verbindet sorgfältige Vorbereitung mit Offenheit für unerwartete Entwicklungen. Häufig beginne ich nicht mit einer Skizze, sondern mit Materialien, deren Strukturen und Oberflächen den weiteren Prozess mitbestimmen. Das Experimentieren ist ein wesentlicher Bestandteil meiner künstlerischen Arbeit.
Seit 1994 stelle ich meine Arbeiten national und international aus. Meine Werke waren in Deutschland, Frankreich, Monaco, Österreich, der Schweiz und Italien zu sehen.
Neben ihrer kontinuierlichen Ausstellungstätigkeit entwickle ich performative Formate und interdisziplinäre Projekte, bei denen Malerei, Raum und Material in einen unmittelbaren Dialog treten.
Zu meinen spannendsten aktuellen Projekten gehört meine Teilnahme an der Ausstellung Personal Structures – Confluences im Rahmen der Biennale von Venedig 2026 im Palazzo Mora, zu der ich eingeladen wurde. Ergänzend zur Ausstellung werde ich eine Live-Performance präsentieren, bei der Besucherinnen und Besucher die Entstehung eines großformatigen Gemäldes unmittelbar miterleben können. Mich interessiert es, den künstlerischen Prozess sichtbar zu machen und den Dialog zwischen Material, Bewegung und Intuition mit dem Publikum zu teilen.
In der zweiten Augusthälfte wird es eine weitere Ausstellungsbeteiligung der Galleria Palazzo Paveri Fontana im Palazzo Pisani Revedin in Venedig geben.
Für den Oktober plane ich gerade die Teilnahme an der Kunstmesse, „contemporary art ruhr“ (C.A.R.) 2026, der 20. Ausgabe der innovativen Kunstmesse, 16.-18. Oktober 2026, Welterbe Zollverein, Essen.
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Selected Solo Exhibitions
1994 Galerie Filmhaus Saarbrücken 1995 Atelier Studio Silke Wagler Leipzig
Galerie Mittelsächsisches Theater Freiberg1996 Galerie Alcatraz Hallein/Austria 1997 Galerie Hofhaus Saarlouis
Galerie Pro Arte Hallein/Austria1998 Galerie Schubert Neunkirchen
Mdr Ticket-Galerie Leipzig1999 City Managment/Galerie Spandow Berlin
Galerie Kunst + Objekte Leipzig2000 Regierungspräsidium Dresden
Galerie Hanstein Saarbrücken
Tower Building Intershop, Jena2001 Galerie Spandow Berlin 2002 Art Praxis Art Thomas Regez, Zürich-Rüti/Suisse
Galerie Wameling Richon, Baden/Suisse2003 Kunstverein Die Treidler, Frankenthal
Galerie Ferry, Paris
Mohns Tintelnot Pruggmayer, Leipzig2004 Drive - Die Medienagentur, Hannover 2005 Galerie Ferry Paris
Galerie Wameling Richon Baden/Suisse
Galerie Victoria Wittek Schwalmtal/Rainrod/D2006 Kunstverein Ebersberg 2007 Nexolab München 2010 Art und Ambiente Leipzig
Kunst und Justiz Karlsruhe2013 Helmaxx Salzburg
Kabinett Hinrichsinn 302014 Werkschau Salzburg 2015 Galerie Schöllerbank Salzburg 2018 Fine Art Gallery Nefedov Nizza 2019 Gallery AYN Paris
Alexandre Bonnin Art Gallery Monaco2021 Kunstwerk by Anke Plath Landshut 2023 Haus der Architekten Dresden
Alte Handelschule Leipzig / Ars Avanti2024 Art Center Kloster Zscheiplitz 2025 Architektenkammer NRW Düsseldorf 2025/26 Villa Najork Leipzig Selected Group Exhibitions
1994 Galerie Filmhaus Saarbrücken 1996 Galerie am Damm, Dresden
Galerie Hanstein, Saarbrücken
Galerie Pro Arte Hallein/Austria1997 Landeskunstaustellung Saar, St. Ingbert 1999 Passages - House of Artists, Saarbrücken
Art in the Box - House of Artists, Saarbrücken2001 Galerie Hanstein, Saarbrücken
House of Artists, Saarbrücken2002 Galerie Hanstein, Saarbrücken
Galerie Pro Arte Hallein/Austria2003 Galerie Hanstein, Saarbrücken
Galerie Ferry, Paris2004 Galerie Wameling Richon, Baden/Suisse
Grosse Kunstausstellung, Wasserburg/Inn
Galerie Nicole Ferry, Paris
Jahresausstellung 2004 Kunstverein, Coburg
Mélange De Noël »2ème«, Leipzig2005 Große Kunstausstellung Wasserburg/Inn
Galerie Nicole Ferry Paris – Accrochage
Grosse Sächsische Kunstausstellung Leipzig
Jahresausstellung 2005 Kunstverein, Coburg2010 Schloß Rotenfels Gaggenau 2015 Galerie Katapult Basel 2019 Van Gogh Art Gallery Madrid Art Bodensee in Dornbirn
Van Gogh Art Gallery Madrid Art Salzburg
Van Gogh Art Gallery Madrid Madrid2021 Feelart Audincourt/France 2022 Kunstwerk by Anke Plath Landshut
Gallery AYN Paris Supermarket Stockholm2023 Leipziger Jahresausstellung Leipzig
Trafo Ausstellung BBK Leipzig2024 Dozentenausstellung AdbK Kolbermoor
Eröffnungsausstellung Galerie Calabro Zürich
Lupenrein Tapetenwerk Leipzig2025 Art Center Kloster Zscheiplitz 2026 Biennale Venedig Palazzo Mora – ECC Italy „Personal Structures“
Kunstfest Dachsbach Juli 2026
Klostergalerie Zscheiplitz
Galleria Paveri Fontana im Palazzo Pisani Revedin / Venezia 16. – 31. August 2026
Offene Ateliers 2026. Pölitzstr. 10 in Leipzig, 27. September 2026
Kunstmesse Zeche Zollverein Essen, contemporary art ruhr (C.A.R.) 2026, 16. – 18. Oktober 2026Order Works (Selection)
1997 MDR Ticketgalerie Leipzig 2000 EXPO-Projekt Buntgarnwerke Leipzig 2001 Hotel Blaue Blume, Freiberg/Sachsen 2002 Architekt Beat Ernst, Zürich-Rüti/Suisse
Lebensgarten2004 Innenarchitekt Dirk Lindner, Leuna Selected Collections
Commerzbank Dresden
Eqt München
Beat Ernst Architekten, Zürich-Rüti
Dr. Thomas Regez, Zürich-Rüti
Dr. Wolfgang Bruns, Leipzig
Kanzlei Greger, Lederer, Woertge, Leipzig
MDR-Ticketgalerie, Leipzig
Verbundnetzgas AG, Leipzig
Peter Karasz, New YorkBayrische Staatsgemäldesammlung, München